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Reviews - von A bis Z
Malakas - Too Good To Be True Do-LP
Geschrieben von Nico nasty   

Gleich vorab, ich habe selten eine LP oder besser noch ein Doppelalbum aufgelegt, das mir von Beginn an so viel Spass gemacht hat wie diese auf Rockin Bones erschienene Platte.

Bevor ich zur Musik komme ein paar Fakten. „The Malakas“ gibt es leider nicht mehr, denn Sänger, Gitarrist und Songwriter „Cranford Nix“ hat 2002 das Zeitliche gesegnet. Dieses Doppelalbum beinhaltet die bis dato nur als CD erhältlichen Alben „Sorry Bout My Drinkin’“ und „Too Good To Be True“ sowie einiges Bonusmaterial u.a. fünf Akustiksongs vom Meister „Cranford Nix“. Die auf 500 Stück limitierte Do-LP kommt in einem liebevoll gestalteten Klappcover auf dem, neben den Texten, auch einige Gitarren-Akkorde abgebildet sind. Passend zum LP – Cover ist eine der LP’s in grellem pinken Vinyl. Nun aber zur Musik, die sich gekonnt zwischen Punk Rock und Rock’n’Roll bewegt. Man könnte eine Menge Bands aufzählen die hier ihre Einflüsse hinterlassen haben. Aber das lass ich an dieser Stelle mal aus, denn „The Malakas“ haben irgendwo einen sehr eigenen Stil geschaffen und mit jedem Song erschließen sie sich neuen musikalischen Gefilden. Mal sind die Akustikgitarren im Vordergrund, mal rockt es ganz anständig und dann wird’s wieder richtig schnell, punkig oder wahlweise auch poppig. Was aber jedem Song eigen ist, die eingängigen Melodien, ein absolut hoher Wiedererkennungswert und der Mitwippfaktor ist gigantisch hoch. Erst jetzt merke ich, dass ich noch immer über das erste Album geschrieben habe. Schon bis hierher volle Punk(t)zahl. Jetzt wird das pinkfarbene Vinyl aufgelegt und auch hier geht’s melodisch weiter, allerdings etwas ruhiger, teilweise richtig melancholisch wie z.B. beim saugeilen „All I Want For X-Mas“. Die Gitarre kommt auch bei den Soloeinlagen mehr zum Einsatz, stört aber nicht, sondern wirkt eher bereichernd. Auffällig ist der stärkere Country – Einfluss der sich durch die zweite Platte zieht. Erwähnt werden muss auf jeden Fall noch die extrem geile Stimme von „Cranford Nix“. 

Am Ende bleibt noch zu vermerken, das auch die Coverversion des Bruce Springsteen - Klassikers „Born To Run“ überaus gelungen ist – eine klare Empfehlung.  Arnim

Rockin Bones/ http://www.rockinbones.it

 
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