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Home arrow Konzertberichte arrow 27.03.09 - Cottbus / Glad-House - Friska Viljor, Electric Six und Trashmonkeys –>Jägermeister Festi
27.03.09 - Cottbus / Glad-House - Friska Viljor, Electric Six und Trashmonkeys –>Jägermeister Festi
Geschrieben von Nico nasty   
Das ist ja eine tolle Mischung, die in Form der Rock Liga im Cottbusser Glad-House auf uns zu kommt. Zum einen etwas folkig rockiges (Friska Viljor), zum anderen ein Gemisch aus Elektrorock und Punk (Electric Six) und dann noch Garage-Punk (Trashmonkeys) aus Bremen. Meine Spannung war recht groß und als dann auch noch feststand, dass der Startschuß bereits um 20.30 Uhr fallen sollte, war ich voll auf begeistert. Also kein ewiges Gewahrte auf den ersten Act und darüber hinaus auch die Chance, die letzte Band noch ohne zwischenzeitliches Schlafen komplett zu erleben.
Hier gleich mal ein Gruß an alle Veranstalter, ihr verschreckt zumindest das ältere Publikum, wenn ihr die Konzerte erst weit nach 22.00 Uhr beginnen laßt. Also, wenn ihr Bands am Start habt, die auch Leute aus der 77er Punk-Generation interessieren, dann ringt euch dazu durch, die Bands einfach mal früher anfangen zu lassen.
Aber nun zurück zur Rock Liga, deren Sinn es ist mittels Publikumsvotum, eine Siegerband am Abend zu krönen. Als erstes standen Friska Viljor auf der Bühne. Die Schweden wußten mit ihrer Mischung aus Indie-Pop und Folk-Rock sofort zu begeistern. Obwohl ich meine Vorlieben nicht so in der Schublade sehe, konnte ich mich nicht über mangelnden Spaß beklagen. Man sah ihnen die Spielfreude förmlich an und auf Grund der Instrumentierung legten sie ein sehr abwechslungsreiches Set hin. Für mich die erste Begegnung mit der Band und ich kann sie live nur empfehlen.
Die zweite Band des Abends, Electric Six, die, das sei vorweggenommen, meine Favoriten waren und sind. Schon vom ersten Ton an hatten die Musiker um Dick Valentine die Fans im Griff und ich muß den oben gewählten Begriff Electro-Punk sofort berichtigen. Für mich steht hier neben dem Electro eher der Begriff Pop oder Rock im Vordergrund. Mir fallen bei den Songs, die stark von den Gitarrenriffs getragen sind, eher Namen wie "AC/DC" oder "Kiss" ein. Und hier kann ich auch mit ein paar Songs aufwarten, die die Band ja schon fast zu Hit-Ehren gebracht haben. Neben dem allseits bekannten "Danger! Danger!" und " Gay Bar Part Two", folgte am Ende auch noch "Germans In Mexico". Totaler Kult die Band und auch die Show, zumeist durch Dick Valentine beherrscht, ist sehenswert.
Letzter Act des Abends, die Trashmonkeys. Vom ersten Ton an hatten auch die Mannen um Andreas Wolfinger das Glad-House im Griff. Eine super Stimmung vom ersten bis zum letzten Song. Die Band hatte eine gute Titelauswahl getroffen und aus vielen Phasen der Bandgeschichte wurde ein Song beigesteuert. Auch vom aktuellen Album "Smile", erschienen auf XNO, waren einige Songs zuhören. Die coole Mischung aus Garage-Punk, Rock mit starken Sixties-Einflüssen kam beim Cottbusser Publikum gut an und die Stimmung war bis zum letzten Ton richtig toll.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, denn von den drei Bands wusste jede auf ihre Art zu gefallen, und neben der Erweiterung meines musikalischen Horizonts, hatte ich auch eine Menge Spaß. Nachzureichen wäre noch, dass der vom Publikum gekrönte Sieger des Abends, Friska Viljor hieß. Herzlichen Glückwunsch. Arnim Bohla
 
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